Öffentliche Räume bilden das Lebenselixier der Innenstädte!

Gut gestaltete öffentliche Räume bilden das Lebenselixier der Innenstädte.Um eine Stadt lebensfähig zu gestalten, ist es notwendig, in das öffentliche Leben zu investieren, das heißt, die Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, damit es die Menschen in die Stadt zieht, sie am öffentlichen Leben teilnehmen und die öffentlichen Räume als Treffpunkte nutzen. Die Essenz des städtischen Lebens sind Menschen, die sich im Raum bewegen und interagieren, Geschichten und Ideen teilen, Handel oder Handwerk treiben, kreativ und innovativ sein können. Kurz gesagt, geht es darum, ein soziales und wirtschaftliches Netzwerk zu schaffen, das sich auf Straßen und öffentlichen Plätzen abspielt. Die multifunktionale Neuausrichtung der Stadtzentren kann diese Vorstellungen urbanen Lebens unterstützen und verbessern. Wenn wir nicht langsam was tun, ist die Party bald ganz vorbei. Die Funktion von Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen neu zu denken, ist überfällig. Entstanden sind beide auf den Handel ausgerichtete Straßentypen vor allem, um einen störungsfreien Einkauf zu ermöglichen und so den Einzelhandel zu stärken. Gerade das Prinzip der Fußgängerzonen erwies sich als Erfolgsmodell und wurde fast in jeder Stadt Deutschlands umgesetzt. Seit gut einem Jahrzehnt wandelt sich jedoch das einstige Erfolgsmodell vielerorts in ein Auslaufmodell: Leer stehende Ladenlokale und wenig attraktive Umnutzungen in Geschäftsstraßen nehmen zu, beeinträchtigen die Ausstrahlungskraft von Geschäftszentren und letztlich die Aufenthaltsqualität der gesamten Innenstadt. Das Vordringen des Internethandels hat die Situation in den letzten Jahren weiter verschärft. Trotzdem halten die meisten Immobilieneigentümer am scheinbar bewährten Funktionsmuster fest. Und auch die Aktivitäten der Städte weisen oft in dieselbe Richtung.In vielen Innenstädten und Stadtteilzentren ist die ehemalige „Leitfunktion“ Einzelhandel zur „Leidfunktion“ geworden. Daraus erwächst die Notwendigkeit, den Funktionsmix der Innenstadt neu zu denken.Deshalb verwundert es nicht, wenn Rufe nach einer Wiederbelebung laut werden. Die Hoffnungen richten sich auf ein kompetentes Steuern durch Politik und Kommunen, auf eine Verdichtung, auf ein verbessertes Innenstadtmanagement, auf eine Kooperation der innerstädtischen Akteure und auf eine gestalterische Aufwertung, die dafür sorgen sollen, die Wunden in der Stadt zu heilen. Insbesondere kleinen und mittleren Städten fällt es schwer, diese Hoffnung einzulösen. Hier eine Schuld bei den verantwortlichen Akteuren zu suchen, greift zu kurz: Alle Zahlen zur Entwicklung des Einzelhandels, zum Wachstum des Onlinehandels und zu den Konzentrationsprozessen im Einzelhandel deuten darauf hin, dass man in vielen Lagen, anstelle der früheren prägenden Präsenz des Einzelhandels, alternative Konzepte entwickeln und koordinieren muss. Diese Erkenntnis ist vor allem auch deshalb so schmerzlich, weil es an positiven Zukunftsbildern und Alternativen fehlt, denn unser Bild einer attraktiven, florierenden „Einkaufsstraße“ ist eben vom Einzelhandel geprägt. Umwidmung in Wohnraum und eine stärkere Nutzungsmischung liegen als Antwort auf der Hand.Eine funktionale Neuausrichtung einer bislang von Einzelhandel dominierten, aber mittlerweile notleidenden Geschäftsstraße ist keine Kapitulation oder gar ein Schuldeingeständnis für die bisherige Stadtentwicklung, sondern eine realistische Anerkennung der realen Gegebenheiten. Eine funktionale Neuausrichtung eröffnet neue Chancen, stärkt die Funktionsmischung und kann dann eine positive Stärkung für Stadtzentren zur Folge haben.Ein genereller Aspekt gilt für alle Formen einer funktionalen Umnutzung: Gut gestaltete öffentliche Räume bilden das Lebenselixier der Innenstädte.Um eine Stadt lebensfähig zu gestalten, ist es notwendig, in das öffentliche Leben zu investieren, das heißt, die Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, damit es die Menschen in die Stadt zieht, sie am öffentlichen Leben teilnehmen und die öffentlichen Räume als Treffpunkte nutzen. Die Essenz des städtischen Lebens sind Menschen, die sich im Raum bewegen und interagieren, Geschichten und Ideen teilen, Handel oder Handwerk treiben, kreativ und innovativ sein können. Kurz gesagt, geht es darum, ein soziales und wirtschaftliches Netzwerk zu schaffen, das sich auf Straßen und öffentlichen Plätzen abspielt. Die multifunktionale Neuausrichtung der Stadtzentren kann diese Vorstellungen urbanen Lebens unterstützen und verbessern. Planungs- und Baurecht müssten diesbezüglich modifiziert werden. Mixed-Use Konzepte entworfen und durchgeführt werden.Innerstädtische Oasen der Erholung geschaffen werden.Räume des Erlebens geschaffen werden.Das sind keine Prozesse die man mal schnell durchführen kann, solche Prozesse müssen wachsen. Aber sie brauchen erst einmal einen Anfang.Wir wollen das angehen.Mit eurer Hilfe!

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