Anmeldezahlen Schuljahr 2016/17

Die Anmeldezahlen für das Schuljahr 2016/17 an den weiterführenden Schulen stehen fest.

Anmeldezahlen_16-17

Wie erwartet schneiden die beiden Sekundarschulen auch in diesem Jahr eher bescheiden ab.

Die Sekundarschule Rheine/Stadt hat zwar mit den erreichten 71 Anmeldungen die Mindestgröße um 11 Anmeldungen überschritten, die Regelgröße ist aber auch in diesem Jahr um 4 Anmeldungen unterschritten worden. Zieht man dann noch die 9 mit besonderem Förderbedarf zugewiesenen Schüler/innen ab, hat die Sekundarschule Rheine/Stadt auch die Mindestanforderung knapp mit Ach und Krach geschafft.

Die Sekundarschule am Hassenbrock/Mesum konnte auch in diesem Jahr nicht das Vertrauen der Eltern gewinnen. Mit 47 Anmeldungen, davon auch hier 3 Zuweisungen von Schülern/innen mit besonderem Förderbedarf, ist die Mindestgröße weit unterschritten.

Ganz anders das Verhältnis an der „Elsa“ und an der Euregio Gesamtschule.

Hier mussten wegen der politisch festgelegten Zügigkeit etliche Schüler/innen abgelehnt werden.

So musste allein die Elsa Brändström Realschule bei der 116 Schüler/innen ihren Platz gefunden haben, 36 Kinder abgelehnt werden. Die Zahl der Ablehnungen an der Euregio Gesamtschule die 145 Schüler/innen aufnimmt wurde gar nicht erst bekannt gegeben.

Wie wir im letzten Jahr während des Bürgermeisterwahlkampfes mehrfach darauf hingewiesen haben, stünde die Sekundarschule am Hassenbrock/Mesum vor dem aus, wenn nicht von den abgelehnten Kindern mindestens 13 Kinder den Weg nach Mesum finden.

Auch mit den erhofften Nachmeldungen sollte man sich nicht zu sicher sein, denn viele Eltern liebäugeln mit Schulen in den Nachbarstädten Neuenkirchen,Wettringen,Emsdetten und Hörstel.

Wir als „Bürger für Rheine“ sind der Meinung:

Setzt bitte den Elternwillen wieder vor den politischen Willen.

Hebt die Deckelung der Zügigkeit an der Euregio Gesamtschule und die Festlegung der Realschule auf 4 Züge auf.

Ist es sinnvoll jedes Jahr aufs neue mit zwei Sekundarschulen in den Hoffnungslauf zu gehen?

Ist es sinnvoll an einer Schule festzuhalten die hinter vorgehaltener Hand schon als „Resteschule“ bezeichnet wird?

Die ersten Opfer dieser Schulpolitik haben wir bereits mit den Schülern/innen der Don Bosco zu beklagen.

Sicherlich war die Zusammenlegung der Don Bosco mit der Overbergschule der qualitativ besseren Weiterbeschulung der Kinder zu schulden.

Es stand aber auch immer der Aspekt eines höheren Raumbedarfs durch eine expandierende Sekundarschule im Raum. Dieser Aspekt aber löst sich grade in Luft auf.

Anmerkung zur Festlegung der Zügigkeit an der Elsa:

Nach § 81 Abs. 1 SchulG sind Gemeinden und Kreise, die Schulträgeraufgaben erfüllen, verpflichtet, durch schulorganisatorische Maßnahmen angemessene Klassen- und Schulgrößen zu gewährleisten. Sie legen hierzu die Schulgrößen fest und stellen sicher, das in den Schulen Klassen nach den Vorgaben des Ministeriums (§ 93 Abs. 2 Nr. 3 SchulG) gebildet werden können.

Der Rat der Stadt Rheine hat am 19. Februar 2013 die maximale Aufnahmekapazität für die Eingangsklassen unter Berücksichtigung der Klassenfrequenzhöchstwerte (Elsa-Brändström-Realschule und Gymnasien) für das Schuljahr 2013/14 begrenzt.

 

Da sich die Prognose der Schülerzahlentwicklung für die kommenden Jahre weiterhin konstant darstellt und von einem Anstieg der Schülerzahlen für die o.a. Schulen nicht auszugehen ist, ist die nunmehr unbegrenzte Festlegung der Zügigkeit gerechtfertigt. Diese Vorgehensweise entspricht ebenfalls der dauerhaften und lediglich im Bedarfsfall anzupassenden Zügigkeitsfestlegung sowohl bei der Euregio-Gesamtschule (Sek.-I fünfzügig; Sek.-II dreizügig) als auch den beiden neu errichteten Sekundarschulen (jeweils dreizügig).

 

Bürger für Rheine, den 20.Feb.2016.

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